das umtopfen des osterkaktus gestaltet sich nicht schwierig. lediglich das lösen der wurzeln von der alten erde ist ein wenig sisyphusarbeit. ich platziere hierzu den topfballen in einem mit wasser gefüllten eimer, bis er genügend flüssigkeit aufgenommen hat. anschliessend wird das alte substrat unter laufendem wasser vorsichtig von den wurzeln getrennt.
das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, es eignet sich z. b. handelsübliche kakteenerde oder ein erde-sand-gemisch im verhältnis 2:1. im fachhandel ist spezielle epiphytenerde zu erhalten. der osterkaktus wächst zwar auch in handelsüblicher blumenerde, aufgrund des hohen humusanteils speichert diese jedoch viel wasser. und während die erde oberflächlich bereits trocken ist, kann sie im unteren bereich noch nass sein.
sind die wurzeln zu lange nasser erde ausgesetzt, dann kann dies zu wurzelfäule und dem absterben des osterkaktus führen.
das hier verwendete substrat habe ich selbst angemischt, es besteht zu je einem teil bimskies, blumenerde und orchideensubstrat. bei einem so lockeren substrat ist keine drainage notwendig, kommt handelsübliche blumenerde zum einsatz, dann kann man entweder tonscherben oder kieselsteine in den topf geben.

