als osterkaktus werden hatiora gaertneri, h. rosea sowie die darauf basierenden zuchtformen bezeichnet. ihren namen verdanken sie, man ahnt es schon, ihren im früjahr und somit auch zur osterzeit erscheinenden blüten.
sie wurden erst in der jüngeren vergangenheit der gattung hatiora zugeordnet und zählten davor zur gattung rhipsalidopsis. diese neuordnung scheint sich noch nicht wirklich durchgesetzt zu haben, denn sie sind immer noch unter rhipsalidopsis zu finden.
aufgrund ihrer geringen pflegeansprüche und einer grossen auswahl an blütenfarben, sind osterkakteen beliebte zimmerpflanzen. mit ihrem hängenden wuchs eignen sie sich hervorragend zur bepflanzung von blumenampeln.
ursprünglich beheimatet sind osterkakteen in südamerika, sie wachsen dort epiphytisch, d. h. auf bäumen (z. b. in astgabeln) sitzend. epiphyten sind übrigens keine schmarotzerpflanzen, sie ernähren sich nicht von ihren wirten, sondern versorgen sich über ihre wurzeln mit nährstoffen.
im englischen sprachraum werden sie auch als holiday cactus bezeichnet.

weitere pflegeanleitungen für zum teil seltene kakteen finden sie hier: kakteen.ws
